- Geschrieben von: Bender, W.
Am 30.11.25 konnte die Film-AG unseres Gymnasiums anlässlich der 35. „VISIONALE“ in Leipzig den Hauptpreis der Jury in der Kategorie „Schule macht Medien“ für den Spielfilm „Risse“ entgegennehmen: „Der Film ist das herausragende Ergebnis einer übergreifenden Zusammenarbeit von künstlerischem Profil, Film-AG und Theater-AG. Man spürt: Dieser Film konnte nur im Team entstehen – mit Kreativität, Ausdauer und echter Leidenschaft über ein ganzes Schuljahr hinweg“.
Die Preisverleihung, eingebettet in ein sehens- und hörenswertes Rahmenprogramm im Schauspielhaus Leipzig, war eine motivierende Anerkennung für unser Team und zugleich ein Ansporn für weitere Projekte im nächsten Jahr.
Zugleich bedankt sich die Film-AG ganz herzlich für eine Sachspende der Sparkasse Zwickau: Fotoleuchten (sogenannte Softboxen) ergänzen unseren kleinen schulischen Technikbestand in sinnvoller Weise, sodass potenzielle Interviewpartner schnell ins rechte Licht gesetzt werden können.

- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Unser Film „Risse“ (Werdau 2025) ist für das sächsische Schülerfilmfestival am 15.11. 2025 in Görlitz nominiert. Ebenfalls erhielten wir eine Einladung zum Medienfestival „VISIONALE“ nach Leipzig am 30.11.2025.
Beide Tage sind, neben der Preisverleihung, mit einem Workshopprogramm für die jungen Filmschaffenden umrahmt.
Weitere Informationen (Görlitz): Homepage - film ab!
Weitere Informationen (Leipzig): Startseite | VISIONALE LEIPZIG
geschrieben von: B. Bohne (KL KüPro)

Auszug aus "Risse"
- Geschrieben von: Bender, W.
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Kartenverkauf im Sekretariat Haus 1: Montag - Donnerstag: 10 - 15 Uhr Freitag: 10 - 14 Uhr Erwachsene 8 € pro Karte Schüler 5 € pro Karte
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- Geschrieben von: Bender, W.
Schon zu Beginn des Schuljahres 2024/25 entstand die Idee, gemeinsam als Theater- und Medien-AG einen Kurzfilm zu drehen. Für die Schauspieler bietet das Medium Film neue Herausforderungen: Während auf der Bühne große Gestik und Mimik gefragt sind, braucht es vor der Kamera feine, nuancierte Ausdrucksformen – Übertreibung wirkt hier schnell unnatürlich. Zudem können Szenen mehrfach aufgenommen, geschnitten, mit Musik unterlegt und durch verschiedene Kameraeinstellungen gestaltet werden.
Die Medien-AG profitiert von den bereits durch unsere Theaterpädagogin Frau Bocek (Mondstaubtheater Zwickau e.V.) geschulten jungen Darstellerinnen und Darstellern. So kann sie sich ganz auf ihr Handwerk konzentrieren: Bild, Ton, Licht und Schnitt. Beide Gruppen lernen voneinander – Teamarbeit, Kreativität und unterschiedliche Herangehensweisen an ein gemeinsames künstlerisches Projekt stehen im Zentrum.
Nahezu alle Beteiligten sind Mitglieder unseres künstlerischen Profils.
Medien-AG (Leitung: Herr Dr. Schneider):
Till Orlich (9/1, Kamera), Darius Queißer (9/1, Kamera-Assistenz), Oliver Kloß (8/1, Ton), Robin Unger (8/1, Licht, bewegte Kamera)
Theater-AG (Leitung: Frau Bohne):
Jennifer Rubbino (8/1, Rania), Lucas Reinhold (8/1, Finn), Anton Koitsch (8/1, Philipp), Clara Mundel (9/1, Aline), John Gläser (9/3, Tim), Philipp Leibelt (9/3, Tom)
Ergänzt wird das Ensemble durch Statisten aus den Klassenstufen 5–10 sowie drei mitwirkende Lehrkräfte.
Gedreht wurde an außergewöhnlichen Orten wie der „Grube Tannenberg“ in Schneckenstein, aber auch in der Schule, der Stadthalle Pleißental, einer alten Industriehalle und dem Stadtarchiv Werdau. Dadurch entdecken die Schülerinnen und Schüler ihre Umgebung aus ganz neuen Perspektiven. Gedreht wurde teils im regulären Unterricht, oft aber auch am Nachmittag, abends oder in den Ferien – ein Einsatz, der weit über das normale Maß hinausgeht.
Solche Projekte fördern Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Sie zeigen, wie kreative, praxisnahe und fächerverbindende Angebote den Unterricht bereichern – und wie junge Menschen dabei über sich hinauswachsen können. Sie sind ein zukunftsweisender Baustein kultureller Bildung an unserer Schule. (Text: Christina Bohne)
Quelle: MDR-Sachsenspiegel vom 27.5.2025
- Geschrieben von: Bender, W.
„Krabat – überwacht, kontrolliert, verbessert“. So hieß unser diesjähriges Abschlussstück des Künstlerischen Profils Klasse 10. Das Theaterstück übertraf alle Erwartungen, wie man beispielsweise auch auf der Webseite der Stadt Werdau nachlesen kann:
Kritischer Blick in die Zukunft (werdau.de)
Die alte Krabatsage wurde von uns Schülerinnen und Schülern mithilfe von Frau Bohne aufpoliert und umgeschrieben. Dabei war unser Blick stets in die Zukunft und die Probleme im Umgang mit KI gerichtet, die wir jetzt noch verhindern können. Die künstliche Intelligenz wurde zum Mittelpunkt des Stückes und sie zeigte uns, obgleich aller Nutzen und Möglichkeiten ein aufgeklärter und vorsichtiger Umgang mit ihr wichtig sind.
Zudem ging es um Menschlichkeit, Loyalität und Freundschaft wodurch es letztendlich Ricarda und Krabat gelang, den Meister und die KI aufzuhalten und den Gesellen des Institutes Freiheit zu schenken.
Nachdem der Text zu Weihnachten fertig war, kam Gabriele Bocek vom Mondstaubtheater hinzu, um die Regie zu leiten und die Szenen künstlerisch zu entwickeln und darzustellen. Anfangs mussten wir unsere Rollen kennenlernen und verstehen, was es den bedeutet, z.B ein Geselle zu sein. Danach hatten unsere Figuren individuelle Tiefe und einen Untertext, der uns dabei half, wie jene zu denken und zu agieren damit das Gespielte realer wirkt.
Während die Schauspieler probten und lernten über ihre Grenzen zu gehen, kümmerten sich die Künstler um Kulissen, Details, die KI und die gesamte Erscheinung des Stückes. Sie umfunktionierten Schrott, bauten selbst, bemalten, klebten und schufen neu. Außerdem bemalten sie im kompletten Aerocitwerk die Säulen mit unserem, durch Dominik Seidel geschaffenen Logo.
Er war Mitglied der Technikgruppe unter der Leitung von Herrn Dr. Schneider. Das dystopische auf eine vollkommene Technisierung ausgelegte Stück wäre ohne die zahlreichen Sounds, Effekte, Lichter und Videos nicht möglich gewesen. Das Stück bekam dadurch die durch die Sage geforderte Magie – allerdings im Stil des 21. Jahrhunderts.
Die Medien-AG wirkte ebenfalls bei dem Stück mit und produzierte zahlreiche Videoeinspielungen und kümmerte sich um Live-Aufnahmen.
Anfang Mai durften wir dann endlich im originalen Spielort üben. Die Proben waren sehr lang und anstrengend, aber durch den Premierentermin war auch ein gewisser Druck gegeben. Die gesamte letzte Maiwoche war geprägt von Ganztagsproben, letzten Feinschliffen und jede Menge Arbeit. Nicht nur im Schauspiel…die Zuschauerpodeste wurden mithilfe der Klasse 11 aufgebaut. Das Licht musste eingestellt werden, die Kunst-Gruppe verdunkelte die Fensterfronten um einen „richtigen“ Theaterraum zu erschaffen. Außerdem wurden Headsets probiert, vorher aufgenommene Videosequenzen an passenden Stellen eingespielt und der gesamte Ablauf geprobt. Ein Theaterstück ist ein hochkomplexes Zusammenspiel zahlreicher Akteure mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen, die dann im Moment des Auftritts perfekt aufeinander abgestimmt funktionieren müssen. Das erfordert Teamgeist, Ehrgeiz, klare Kommunikation und Arbeitsteilung.
Einen Tag vor der Premiere wurde dann in der Hauptprobe deutlich, dass alle Einzelpersonen – und Gruppen gut gearbeitet haben. Alle Karten, die parallel Schüler in der Schule in den Pausen und das Sekretariat verkauften, waren restlos ausgegeben, das Bühnenbild wurde beendet, die Schauspieler bekamen passende Mikrofone und standen zum ersten Mal in einem echten, grellem Bühnenlicht. Die Band und der Schulchor kamen an diesem Tag noch dazu, die ebenfalls seit einigen Wochen Lieder des Stückes probten.
Nach dem ersten Durchlauf entschieden wir uns noch einmal zu spielen. Wir übten und verbesserten uns, nahmen Kritiken an. Die ganzen Einzelproben der Hauptdarsteller hatten sich für uns sehr gelohnt. Wir konnten zur Premiere unser Können gemeinsam mit den anderen beweisen.
Nach den Auftritten bekamen wir die ersten Rückmeldungen und uns wurde gezeigt, dass unsere Leistungen sich ausgezahlt haben. Wir waren positiv überrascht, da wir es nie für möglich hielten, alles zu schaffen, aber als vereintes Team sind solche großen Projekte möglich.
Das Künstlerische Profil Klasse 10 sagt allen Schülern: es lohnt sich 😉
(Text von Clara Engelmann 10/2)
Fotomaterial: Anja Kurze /Stadtverwaltung Werdau







