- Geschrieben von: Höra, T.
Am vergangenen Freitag wurde der Biologie-Unterricht für zwei Jahrgangsstufen aus dem Klassenraum heraus, nach draußen verlagert. Nachdem der erste Versuch in der letzten Schulwoche des vergangenen Jahres buchstäblich ins Wasser fiel, holten die zwölften und siebten Klassen das Waldprojekt in der ersten Schulwoche nach. Nach einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz des Leubnitzer Bades erwarteten die Zwölftklässler die Schüler bereits am Stauweiher.
Beim Geocaching jagten die Siebtklässler durch den Wald, um Aufgaben zu lösen und Bestzeiten zu erzielen. Etwas entspannter ging es auf der anderen Seite des Stauweihers zu. Dort konnten die Klassen picknicken und sich kreativ ausleben. Mit Hilfe von Natur-Materialien wurden verschiedene Bilder gestaltet. Der Leistungskurs Bio erstellte bereits im vergangenen Schuljahr Arbeitsblätter, die nun endlich zum Einsatz kamen. Aufgaben zur Nachhaltigen Nutzung des Waldes und zur Zusammensetzung der Ökosystems forderten die Siebtklässler.
- Herr Siegel
















- Geschrieben von: Bender, W.
Am 28. und 29. Januar 2026 nahm das Alexander von Humboldt-Gymnasium an der 9. Klimaschulkonferenz im Sächsischen Landtag in Dresden teil. Die Veranstaltung am 28. Januar bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen Online-Foren über zentrale Themen auszutauschen. Die Lehrkräfte, Schüler*innen und Elternvertreter*innen diskutierten über Ziele der Klimaschulen, Partizipation der Schülerschaft sowie die gelebte Demokratie innerhalb der Schule.
Am 29. Januar kamen Vertreter*innen der verschiedenen Klimaschulen im Plenarsaal des Sächsischen Landtags zusammen. Dort wurden neben 17 neuen Klimaschulen auch sechs rezertifizierte Schulen ausgezeichnet – darunter auch das Alexander von Humboldt-Gymnasium. In kurzen Videobeiträgen stellten die teilnehmenden Schulen ihre vielfältigen Projekte vor und gaben damit Anregungen für zukünftige Ziele und Initiativen.
Stellvertretend für das Gymnasium nahm die Schülersprecherin Charlotte Brauer die Urkunde zur Rezertifizierung entgegen, überreicht von Wirtschaftsminister Dirk Panter und Kultusminister Christian Clemens, sowie Landtags-Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe. Somit bleibt das Alexander von Humboldt-Gymnasium für weitere fünf Jahre eine von inzwischen 60 Klimaschulen in Sachsen.
Im weiteren Verlauf der Konferenz stand der Austausch zwischen den Schüler-, Lehrer- und Elternvertretungen der verschiedenen Schulen im Mittelpunkt. Hierbei wurden zahlreiche interessante Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen entwickelt. Für die Zukunft ist geplant, die Vernetzung der Klimaschulen weiter auszubauen und die aktive Teilnahme der Schülerschaft zu stärken.

- Geschrieben von: Bender, W.

Das bundesweite Schulprojekt „WasserVision – Wasser ist Leben.“ ist am 04.11.2025 zu Gast an unserer Schule. Projektträger der WasserVision sind die Entwicklungsorganisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“, Hamburg Wasser, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verbund kommunaler Unternehmen (VKU) sowie der Deutschen Städtetag. “. Mit finanzieller Unterstützung vom BMZ und mit Unterstützung vom NABU.
Projektinhalte: Jeder Mensch, jede Pflanze braucht Wasser. Wir benötigen es zum Anbau unserer Nahrungsmittel, als Trinkwasser, für die Herstellung von Industriewaren, Konsumgütern und Energie. Unser energie- und wasserintensiver Lebensstil sowie Wasserverschwendung und -verschmutzung haben gewaltige Auswirkungen auf Menschen und Natur. Verschärft wird die Situation durch den fortschreitenden Klimawandel, der zu immer mehr Wetterextremen mit Folgen wie Überschwemmungen oder längeren Dürreperioden führt. Es ist Zeit für ein Umdenken.
Die Veranstaltung ermöglicht Jugendlichen, sich mit dem Thema „Wasser“ ganzheitlich und interdisziplinär aus naturwissenschaftlicher, politischer, ökonomischer und ethischer Sicht auseinanderzusetzen. Sie werden motiviert, Stellung zu beziehen und ihre Zukunft mitzugestalten. Damit unterstützt „WasserVision – Wasser ist Leben“ die schulische Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung.

Die Multivision e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Seit 1998 werden jährlich ca. 1.000 Umwelt- und Politikbildungsveranstaltungen an weiterführenden Schulen durchgeführt und somit ca. 150.000 Schüler und Schülerinnen erreicht. Der Verein wurde wiederholt von der deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für das vorbildliche Engagement und die qualitative Umsetzung von Projekten im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet.
Der Verein „die Multivision“ hat die Mission, Jugendliche über die wesentlichen Fakten zu informieren, die uns und unsere Umwelt bedrohen und ihnen die globalen Zusammenhänge aufzeigen. Es geht um die zentrale Frage: Wie gelingt eine nachhaltige und global gerechte Wasserwirtschaft? Was können wir tun, um uns und unser Wasser zu schützen und was kann jeder Einzelne dazu beitragen?
- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Wie schnell schmeißt man heutzutage nicht mehr gebrauchtes Materialien weg. Auch an unserem Gymnasium fällt durch den Wechsel der abgenutzten Bestuhlung in den Unterrichtsräumen Sperrmüll an.
Nach einer Inspiration von der Documenta in Kassel werden nun ausgesonderte Schülerstühle einer neuen Nutzung zugeführt.
Verantwortlich ist der Klimaclub unseres Hauses, der sich zum ersten Mal am 05.12.2024 im Haus II traf. Nach der Vorarbeit, der Trennung der Holzteile vom Stuhlgestell, wurde nun durch interessierte, handwerklich begabte und helfende Schüler unseres Gymnasiums gebohrt, gehämmert, gesägt, geschliffen und geschraubt. Aus der etwas anderen Art des Zusammenbaus von Stuhlgestellen und der Bearbeitung von Holzplatten entsteht nun ein erstes, neues Wandregal für einen Unterrichtsraum im Haus II. Wenn das erste Regal passend steht, wird es nicht mehr so schwer sein, weitere Regale nutzbringend für unsere Unterrichtsräume und Nebenräume herzustellen. Man weiß ja nun, wie es geht.
Auch neue Tische können nach dieser geschickten Bauweise und der Inspiration von der Documenta hergestellt werden.
Die Mitstreiter im Klimaprojekt starten im Januar weitere Aktionen. Somit kann zum Winterfest (Tag der offenen Tür) am 08.02.2025 erstmals das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Wie toll war die erste Aktion, aus Altem Neues in einem gemeinschaftlichen Miteinander entstehen zu lassen und sich dabei für die Allgemeinheit nutzbringend zu engagieren. UND: Es tat ja nicht mal weh.
Dieses Projekt wird durch handwerklich erfahrene Erwachsene begleitet.
Die fleißigen Mitstreiter des Klimaclubs











