- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Im Rahmen des Biologie Unterrichts fand am 30.06.2026 der Projekttag „Artgerechte Tierhaltung“ im Zoo Leipzig statt. Alle fünften Klassen des Gymnasiums brachen mit dem Bus von Werdau nach Leipzig auf. Dort angekommen erkundeten die Gruppen an einem vorgegebenen Rundgang verschiedenste Anlagen, von der modernen „Lippenbärenschlucht“ bis hin zur fast einhundert Jahre alten „Bärenburg“. Dort konnte man die meist schlafenden Koalas beobachten oder in den begehbaren Volieren den Papageien sehr nah kommen.
Nach einem kurzen Abstecher in das Aquarium und Terrarium ging es in die Tropenhalle „Gondwanaland“, in der sich die Temperaturen kaum von den äußeren an diesem Tag unterschieden. Auf dem Boot, über Hängebrücken oder auf den festen Wegen konnten die Schülerinnen und Schüler die Tiere und Pflanze Asiens, Afrikas und Südamerikas selbstständig entdecken und hautnah erleben. Pünktlich als der Regen einsetzte, gingen es für uns dann zurück nach Werdau.
geschrieben von M. Siegel (FL Biologie)

- Geschrieben von: Bender, W.
Im Biologieunterricht der 8. Klassen stand ein besonders spannendes Experiment auf dem Plan: das Sezieren eines Schweineauges. Ziel war es, den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Auges besser zu verstehen. Da Schweineaugen dem menschlichen Auge in Größe und Struktur sehr ähnlich sind, eignen sie sich hervorragend, um den Aufbau des Sehorgans praktisch zu erforschen.
Zunächst wurden im Unterricht die wichtigsten Bestandteile des Auges – wie Hornhaut, Linse, Netzhaut, blinder Fleck und Sehnerv – besprochen. In der folgenden Stunde begann die praktische Arbeit.
Die Schülerinnen und Schüler betrachteten das Auge zunächst von außen, wobei die Belastbarkeit der Hornhaut erkundet wurde. Im Anschluss öffneten sie es vorsichtig, um die verschiedenen Schichten und Strukturen zu erkennen. Besonders beeindruckend war die Linse, die durchsichtig und fest ist und sich wie eine kleine Lupe verhält. Auch Netzhaut, Glaskörper, Sehnerv und der blinde Fleck konnten gut beobachtet werden.
Trotz anfänglicher Zurückhaltung zeigten sich fast alle Lernenden begeistert und fasziniert von der Möglichkeit, biologische Strukturen einmal selbst zu untersuchen. Das Experiment bot einen anschaulichen Einblick in die Anatomie des Auges und vertiefte das Verständnis darüber, wie Sehen eigentlich funktioniert.




- Geschrieben von: Höra, T.
Ein normales Überqueren des Schulhofs hätte in den letzten Tagen mit einer unschönen Überraschung auf dem Kopf enden können. Doch warum sind Eier in lustigen Konstruktionen aus dem 3. Stock des AvH Gymnasiums geflogen?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Am Mittwoch und Donnerstag durften die Bionik Kurse der 12. Klässler ihr Wissen und Erfindergeist auf die Probe stellen. Aufgabe des Lehrers Herr Höra war es, ein Ei bis zum Ende der Stunde nicht zerbrechen zu lassen. Doch die Tücke bestand darin, dass das Ei dabei aus dem Fenster geworfen werden sollte.
Zur Verfügung standen ihnen nur bestimmte Materialien: Holzspieße, Styropor, Drähte, Schnur, Klebeband, Pappteller, Papier, Gummibänder und Pfeifenreiniger, um etwas kreieren.
Gruppen aus jeweils 4 Personen fanden sich zusammen und gestalteten nachhaltige, kreative und natürlich sichere Konstruktionen, damit die Eier wohlbehalten auf dem Schulhof ankommen würden.
Von physikalischen Überlegungen über praktische Erfahrungen bis hin zu “auf gut Glück Versuchen” war alles dabei.
Am Ende der Stunde galt es, die Prototypen aus dem 3. Stock auf den gepflasterten Boden fallen zu lassen und zu schauen, welche am sichersten und langsamsten geflogen sind. Überlebt haben mehr als erwartet!
Freude, Spannung und Spaß machten sich in den Gruppen breit in der Hoffnung zu gewinnen. Sie alle haben es geschafft ihre Ideen umzusetzen und die meisten konnten ihr Ei beschützen. Doch auch, wenn es Fehlschläge gab, haben die künftigen Abiturienten daraus gelernt und wissen nun, wie man ein Ei “sicher” fallen lässt.
Hannah Rosenthal



- Geschrieben von: Bender, W.
Viel Theorie, wenig Praxis? Es geht auch anders. Am 31.01.2023 ist der Biologie Leistungskurs nach Leipzig in das Schülerlabor gefahren. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt erreichten wir das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Dort wurden dann in einen Seminarraum geführt,in welchem uns mehr über das sich dort befindliche Forschungszentrum und den folgenden Tagesplan erklärt wurde. Wir sollten eine DNA- Isolierung und eine Gelelektrophorese (die DNA nach der Ladung und Länge auftrennen) durchführen. Dafür gingen wir dann in das Schülerlabor. Hier wurden wir Schritt für Schritt in kleinen Gruppen bei unserer Arbeit begleitet. Neben verschiedenen Früchten und Gemüsen war auch der Sellerie zum ersten Mal ein Testobjekt. Wir hatten die Möglichkeit alle Vorgänge zu probieren und zu üben. Die Heidelbeere sollte sich als besonders widerspenstig herausstellen. Dennoch konnten am Ende alle etwas gewonnene DNA in Geltaschen füllen. Nach einer Mittagspause in der Kantine konnten wir die Ergebnisse begutachten. Viele Versuche haben gut funktioniert und selbst die widerspenstige Heidelbeer-DNA war auf dem Endergebnis zu erkennen. Nach der Auswertung sind wir, mit neuen Erkenntnissen und viel Praxis ziemlich geschafft nach Hause gefahren.







- Geschrieben von: Bender, W.
An unseren GTA-Nachmittagen haben wir uns gemeinsam um unseren Schulteich gekümmert und viele biologische und naturwissenschaftliche Phänomene untersucht und erforscht. Wir haben im Mikroskop kleinste Lebewesen schwimmen sehen und den Aufbau einer Zelle betrachtet. Die Zauberkraft des Rotkohls haben wir im Chemiesaal untersucht, indem wir einen Saft daraus gekocht haben, welcher seine Farbe ändern kann und haben einen Wettbewerb im Kristalle züchten veranstaltet. Eine flüssige Masse, welche nicht den physikalischen Gesetzen von Isaac Newton entspricht, haben wir aus Stärke hergestellt, ebenso wie Elefantenzahnpasta, das war ziemlich viel Arbeit beim sauber machen. Zum Jahreswechsel bastelten wir unsere eigenen Wunderkerzen und brannten diese gemeinsam auf dem Schulhof an. Auch die kulinarische Seite ist an unseren Nachmittagen nicht zu kurz gekommen. So haben wir beispielsweise selbst Gummibärchen in verschiedenen Formen und Geschmacksrichtungen hergestellt.










