Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
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Chorlager 2022

Im September 2021 wurde in Kooperation mit dem Gesangverein Langenbernsdorf e.V. am „Alexander von Humboldt“ Gymnasium Werdau ein Schulchor gegründet. Auch in diesem Schuljahr sind viele neue Schüler dem Chor beigetreten. Um eine intensive Probenarbeit zu ermöglichen, wurde von den Chorleitern ein Chorlager organisiert. Am 05.10.2022 ging es dann für zwei Tage in die Jugendherberge nach Klingenthal. Dort wurde viel gesungen, gelacht und geprobt. Die Zeit war zwar sehr anstrengend, aber die tollen Erlebnisse waren es auf jeden Fall Wert. Das Chorlager gab uns die Möglichkeit, bis ins Detail zu gehen und vor allem beim gemeinsamen Singen große Fortschritte zu erzielen. Neue Stücke und Gesangstechnicken wurden erlernt und auch ein paar neue Freundschaften sind entstanden. All dies wäre nicht möglich gewesen ohne Frau Gralla, Herrn Pauser, Herrn Hoffmann und Herrn Lohri, die alles organisiert und betreut haben. Auch beim Singen unterstützen sie uns tatkräftig. Es war eine sehr schöne Erfahrung und wir würden uns freuen, wenn wir das Chorlager wiederholen könnten.

Ida Theuring / Magdalena Allnoch 9/1

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 11. November 2022 09:27

Chornachwuchs probt drei Tage in Klingenthal

Seit einem Jahr gibt es mittlerweile die offizielle Kooperationsvereinbarung zwischen dem Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V. und dem Gymnasium „Alexander von Humboldt“ Werdau. Wesentlicher Bestandteil dieser Kooperation ist es, dass aus interessierten Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9 bis 12 ein Schulchor gebildet und gemeinsam von Musiklehrerin Andrea Gralla als Vertreterin der Schule sowie mir als Vertreter des Gesangvereines geleitet wird.  

Bereits im ersten Jahr seines Bestehens hat der Schulchor Ausrufezeichen gesetzt. Nicht nur, dass er aufgrund des Lockdowns nach nur wenigen Treffen in Präsenz online weiterproben musste, hat den Chor gefördert, sondern die gemeinsamen Proben und Auftritte mit dem Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V. haben in kürzester Zeit für Motivations- und Leistungsschübe gesorgt. Höhepunkt waren die beiden „Ein Dorf singt“-Konzerte im Mai, zu denen beide Chöre und die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach gemeinsam auf der Bühne standen. Ich wusste damals schon, dass das ein unvergesslicher Augenblick für die Schülerinnen und Schüler sein würde. Doch sicher sein, ob der Schulchor personell Bestand haben kann, konnten wir uns trotzdem nicht. Immerhin gibt es nach zwei Corona-Jahren viel Lernstoff nachzuholen und auch der Wechsel von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II ist bei einigen Heranwachsenden damit verbunden, dass sie ihre außerunterrichtlichen Aktivitäten einschränken.  

Das neue Schuljahr zeigte uns sofort, dass wir uns unnötige Gedanken gemacht hatten. Wieder kamen 40 Schülerinnen und Schüler; die Abgänge konnten alle durch neue und genauso motivierte junge Leute ausgeglichen werden. Um den Chor mit seiner neuen Zusammensetzung fit zu machen, hatten wir uns überlegt, für drei Tage ins Chorlager zu fahren. Schließlich stehen die Weihnachtskonzerte vor der Tür und mit wöchentlich 90 Minuten Probenzeit können wir kein vollständiges Konzertprogramm erarbeiten. Nachdem das Ganztagsprogramm des Gymnasiums und der Gesangverein finanzielle Unterstützung zugesagt hatten, konnte der Teilnehmerbetrag auf ein Minimum reduziert werden.  

So fuhr der Schulchor vom 5. bis 7. Oktober in die Jugendherberge Klingenthal. Weit oben auf dem Aschberg hatten wir optimale Bedingungen. Auch der Vorsitzende des Gesangvereines Stefan Hoffmann, der ebenfalls Lehrer am Werdauer Gymnasium ist, und unser stellvertretender Liedermeister Thomas Lohri reisten mit, um die Stimmgruppen Tenor und Bass zu verstärken. Die Motivation war bei allen sehr hoch und es zeigte sich schnell, dass die jungen Sängerinnen und Sänger mit vollem Einsatz dabei waren. Innerhalb der drei Tage standen über 20 Stunden Probe vom frühen Morgen bis in den späten Abend auf dem Plan. Von den 15 geprobten Liedern waren zehn komplett neu.  

Dennoch machte sich im Probenraum schnell eine spürbare Freude darüber breit, dass man fernab der Schule und seines Alltags einmal Zeit hatte, sich nur auf das Singen und das gemeinsame Miteinander zu konzentrieren. Stündlich wurde die Qualität besser und wo anfangs zahlreiche Köpfe rauchten, machte es nach und nach reihum immer wieder „Klick“. Es lässt sich emotional kaum beschreiben, was wir in drei Tagen harter Arbeit im Einzelnen erreicht haben. Doch wir alle konnten mit der Gewissheit nach Hause reisen, dass der bunte Haufen, der nach Klingenthal gefahren war, als eine stimmlich wie menschlich starke Gemeinschaft nach Werdau zurückkehren würde.  

Da war sie wieder: die Kraft der Musik. Ausnahmslos bewerteten die Beteiligten den Verlauf des Chorlagers als Erfolg. Es gab während der drei Tage keinerlei Zwischenfälle. Im Gegenteil: Stets waren alle pünktlich und gut gelaunt anwesend und sogar nach den Proben wurde in kleinen Gruppen weiter über die Lieder diskutiert und wie man welche Dinge noch besser machen könnte.  

Als ich vor über 14 Jahren als 20-Jähriger Liedermeister in Langenbernsdorf wurde, gab es in der näheren Umgebung noch 15 Chöre, die regelmäßig an gemeinsamen Veranstaltungen teilnahmen. Damals wurde mir von einigen alten und griesgrämigen Personen – meist den Chorleitern und Vorsitzenden – gesagt, die Jugend habe kein Interesse mehr am Chorgesang und unsere Chortradition werde untergehen. Ich wusste damals schon, dass dieser Fatalismus Quatsch ist und der Fehler wo ganz anders liegt. Heute gibt es in der ganzen Region kaum noch singfähige Chöre. Doch neben dem personell wie gesanglich starken Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V. etabliert sich nun mit dem Schulchor des Gymnasiums „Alexander von Humboldt“ Werdau ein neuer Klangkörper, der mit jugendlicher Frische, mit Engagement und mit Freude am Chorgesang zeigt, dass das Singen im Chor nach wie vor zu den schönsten Aktivitäten gehört, die Menschen jedes Alters ausüben können. Einige der Schulchormitglieder wurden gerade erst geboren, als ich nach Langenbernsdorf kam. Obwohl ich in den vergangenen Jahren die Auflösung zahlreicher Chöre miterlebt habe, sehe ich mit Stolz und Freude, dass es auch anders geht. Mögen die jungen Sängerinnen und Sänger überall dort, wohin es sie im Laufe ihres Lebens verschlägt, wieder in Chören singen – vielleicht sogar in Langenbernsdorf. Sorgen darüber, dass es irgendwann niemanden mehr geben würde, der Lust am Singen hat, mache ich mir jedenfalls keine… 

Die nächsten gemeinsamen Auftritte des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e. V. und des Schulchores des Gymnasiums „Alexander von Humboldt“ Werdau sind die Adventskonzerte am 3. Dezember im Gewandhaus zu Leipzig, am 15. Dezember im Landgasthof „Weißes Roß“ in Langenbernsdorf und am 17. Dezember gemeinsam mit Deborah Sasson im Neuberinhaus Reichenbach. 

 Michael Pauser 

Liedermeister des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e. V.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 11. November 2022 09:27

Schuljahresabschluss 15.07.22

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 11. November 2022 09:26

Gemeinsames Sommerkonzert des Schulchores mit dem Gesangsverein zu Langenbernsdorf e.V.

Gemeinsames Sommerkonzert des Schulchores mit dem Gesangverein zu Langenbernsdorf e.V.

Am gestrigen 7.Juli  war der Saal des Gasthofes "Zum Weißen Ross" in Langenbernsdorf  mit zahlreichen Gästen mehr als gefüllt, die dem Sommerkonzert des Vereins lauschen wollten.

Und ihre Erwartungen wurden keinesfalls enttäuscht. Die Sänger und Sängerinnen boten ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri aus verschiedenen kleineren Werken sowie Meldodien bekannter Lieder und Stücke - rundum: ein bunter Mix aus Klassik, Pop, Filmmusik und weltlicher sowie geistlicher Liedertradition.

Den begeisterten Beifall des Publikums für die sehr hörenswerten Darbietungen erhielten nicht nur die Vereinsmitglieder sondern auch die jungen Sängerinnen und Sänger des Schulchores des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, mit denen der Gesangverein auf der Bühne stand. Eine Kooperation zwischen beiden Chören macht das möglich. 25 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums sangen enthusiastisch sowohl vom "kleinen grünen Kaktus" als auch  Leonhard Cohens berühmtes "Haleluja" oder das in diesen Zeiten so wichtige Lied "Vom einfachen Frieden" und sorgten für  mitreißende Begeisterung, natürlich Schwung, aber auch Nachdenklichkeit.

Helene Hartung, jüngstes Gesangvereinmitglied und Schülerin der Klasse 9/3, sorgte mit ihrem Solo-Part auf der Querflöte für eine beeindruckende Interpretation des Stückes "Adiemus", das der Waliser Karl Jenkins einst im Auftrag einer Fluggesellschaft komponiert hatte. Die klaren Stimmen der beiden Chöre sorgten für Gänsehautmomente in einem durch und durch bemerkenswerten Musikkonzert. Am Ende eines anderthalbstündigen Sommerkonzertes wollte der Applaus nicht enden und eine Zugabe musste her - ein verdienter Lohn für ein bemerkenswertes Projekt, bei dem junge Leute dazu beitragen, dass die Tradition des Chorsingens fortbesteht. Einfach nur: klasse!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 11. November 2022 09:26

Klimaschulprojekt WALD

Klimaschulprojekt „Ökosystem Wald“ der Klassenstufen 6 und 11

Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung konnte unser Waldprojekt endlich stattfinden. Am Dienstag, dem 12. Juli 2022 pilgerten unsere drei sechsten Klassen mit Ihren Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen in den Werdauer Wald in die Nähe des Werdauer Ortsteils Leubnitz-Forst. Dort wurden Sie von Schülerinnen und Schülern der Biologieleistungskurse 11 und von zwei Betreuern der Kreisnaturschutzstation „Gräfenmühle“ in Empfang genommen. Die drei Klassen mussten an drei Stationen je eine Stunde arbeiten und ihr im Unterricht erlangtes Wissen unter Beweis stellen. Die Stationen „Ökosystem Mischwald“ und „Ökosystem Monokultur“ wurden dabei durch unsere Leistungskursschüler vorbereitet und betreut. Am Lehrstand der Kreisnaturschutzstation wurde das Projekt durch viel Wissenswertes zum Thema Wasserkreislauf vervollständigt. Herzlichen Dank an die Kreisnaturschutzstation an dieser Stelle. Die Aufgabe für die einzelnen Schülergruppen bestand darin, mit Hilfe der an den Stationen ausgeteilten Arbeitsblätter einen Exkursionshefter anzufertigen. Diese Arbeitsblätter mussten während der Arbeit an den Stationen richtig vervollständigt werden. Die Schüler*innen bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei allen Helfern und Stationsbetreuern mit einem herzlichen Applaus. Ein Zeichen, dass dieser besondere Unterrichtstag für die meisten eine willkommene Abwechslung in der Natur darstellte.

Ein herzliches Dankeschön auch noch an alle LK-Schülerinnen und Schüler, die sich sehr akribisch auf ihre Lehrtätigkeit im Wald vorbereitet hatten und den „Kleineren“ viel Wissenswertes zum Thema präsentierten.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 14. Juli 2022 22:46

Abschlusstraining Rostock - Werdau

Das Abschlusstraining für die Tour wurde am 25. 06. 2022 durchgeführt.

Hier die Infos, Bilder und Videos:  https://de-de.facebook.com/radtourrostockwerdau/

Zuletzt aktualisiert am Montag, 27. Juni 2022 09:25

Das Kanulager 2022 kann kommen!

Das Kanulager 2022 kann kommen!

Am 14.Juni 2022 platzte unsere Mensa fast aus allen Nähten, als 150 Eltern und Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen sich zur letzten Informationsveranstaltung vor dem anstehenden Kanulager zusammenfanden. In einer Fotopräsentation konnte man schon einen kleinen Vorgeschmack auf die schönste Woche im Schuljahr bekommen, wenn es ins Kanulager im Forsthof Schwarz an der Mecklenburgischen Seenplatte geht. Neben einigen wertvollen Tipps von Herrn Seidel gab es auch noch einen anderen heiß ersehnten Höhepunkt: die Bekanntgabe der Gewinnerin, die das Logo für das diesjährige, nun schon legendäre Kanulager-T.shirt liefert. Im Kunstunterricht hatten die Neuntklässler unter Anleitung von Herrn Feustel ihre Entwürfe kreiert, die nach genauer Prüfung (auch auf ihre technische Umsetzbarkeit im Druckstudio) folgende Platzierung ergaben;

Das Logo für das Kanulager T-shirt 2022 stammt von Hannah Rosenthal.

Auf dem 2. und 3. Platz landeten die Entwürfe von Stella Anders und Nelly Gonschorek.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Hobby-Designern!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. Juni 2022 12:17

Eine Schule singt

Schulchor Alexander-von-Humboldt - Gymnasium

Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde an unserer Schule ein Schulchor gegründet, initiiert von Michael Pauser (Liedermeister des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e.V.) und Andrea Gralla (Musiklehrerin des Gymnasiums). Somit entstand eine Kooperationsvereinbarung und der Chor bereichert nun das GTA-Angebot unserer Schule. Die AG kann von den Klassenstufen 9 bis 12 besucht werden. Viele Schüler*innen zeigten Interesse und die erste Probe konnte am 30.09.2021 unter der Leitung von Herrn Pauser stattfinden. Von da an wurde unsere Gruppe immer größer und wir sind jetzt 39 Sänger*innen. Die Teilnehmer*innen wurden in vier Stimmgruppen eingeteilt: Sopran, die hohe Frauenstimme, Alt, die tiefe Frauenstimme, Tenor, die hohe Männerstimme und Bass, die tiefe Männerstimme. Unser Programm umfasst viele Genre. Von Rock-Pop, Klassik, Musical-und Filmmusik ist alles dabei und wir bekamen die Noten in Mappen bereitgestellt. Unsere Proben finden jeden Donnerstag von 14:30 –16:00 Uhr in der Aula statt. Von Dezember bis Anfang Januar mussten wir mit dem Gesangverein Langenbernsdorf leider online proben, da Corona die gemeinsamen Proben nicht zuließ. Doch das hat uns nicht davon abgebracht zu üben. Wir bekamen auf Teams Übedateien zur Verfügung gestellt und konnten kräftig weitersingen. Aber das ist kein Vergleich dazu in der Gemeinschaft zu musizieren, wie es bei der ersten gemeinsamen Probe vom Schul-und Langenbernsdorfer Chor bewiesen wurde. Dort besuchte uns sogar die Presse und wir bekamen einen Eindruck, wie es auf der Bühne klingen wird. Am 01.04. war es dann soweit: Unser erster Auftritt zur Eröffnung des Neubaus unserer Schule. Mit der Unterstützung von Herrn Hoffmann, Frau Nicolaus und Frau Gralla meisterten wir diese Prämiere ohne Probleme und konnten das Publikum von uns begeistern. Und in ein paar Wochen stehen wir nun auf der großen Bühne in der Werdauer Stadthalle Pleißental, wo wir uns gemeinsam mit dem Gesangverein Langenbernsdorf e.V., der Solistin Andrea Chudak und der Vogtland Philharmonie Greiz/ Reichenbach in großer Besetzung unter der Leitung von Michael Pauser präsentieren. Auch Sie können uns am 14. und 15.05. besuchen und am Wunder der Musik teilhaben.

Stella, Lena und Annelie

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. April 2022 09:28

Gründungskonzerte des Schulchores

Erfahrung trifft auf frischen Wind

Wir blicken auf ein durch und durch spannendes Wochenende zurück. Konkreter kann man sagen, dass die mitwirkenden Schüler:innen nicht viel weniger als Geschichte, in einer hoffentlich lang andauernden Historie, geschrieben haben.

Neben der ersten Orchesterprobe im Beisein von unseren musikalischen Begleitern aus dem Gesangverein zu Langenbernsdorf e.V. und der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach haben wir am Samstag, dem 14.05.2022 und Sonntag, dem 15.05.2022 unsere offiziellen Gründungskonzerte singen dürfen. Doch ein Highlight kommt selten allein. Und so können wir stolz berichten, dass diese Konzerte auch die ersten waren, die wir mit der Erfahrung der Sänger:innen aus Langenbernsdorf gemeistert haben.

Um unsere Emotionen verstehen zu können, muss man dabei gewesen sein. Sei es als Gast im Publikum oder viel mehr als Protagonist im Rampenlicht. Es war atemberaubend. Am besten beschreibt es sich als bunten Cocktail an Emotionen. Zum einen war da die Sicherheit, die uns die Generalprobe gegeben hat. Zum anderen sah man die vielen leeren Stühle, die im Konzert noch besetzt werden würden. Dass da später Publikum sitzen sollte, trieb die Nervosität hoch.

Der Countdown zum Auftritt ist mit „Achterbahn an Gefühlen“ noch harmlos ausgedrückt. Zum Glück waren da die Sänger:innen aus Langenbernsdorf, die als Felsen in der Brandung fungierten. Mit ihrer Erfahrung in Gesang und Stimme sowie unseren jungen Klang sollte das Konzert in beiden Chören als Höhepunkt und vor allem als Start in eine neue Ära verstanden werden. Mit dieser Vorfreude standen wir nun backstage, hörten das freudige Klatschen des Publikums und liefen voller Stolz, auch ein Teil dieses großen Ganzen zu sein, auf die Bühne. Es wurde still. Die großen Scheinwerfer waren auf uns gerichtet und es wurde warm, sehr warm. Herr Pauser, unser Dirigent und Chorleiter, kommt in den Saal. Er setzt an und das Orchester bringt uns mit einem lauten Schlag aus den vielen Gedanken. Sofort sprießt die Gänsehaut wieder auf. Das Orchester trifft bei mir einen Nerv, den auch der Großteil der anderen Sänger:innen verspürt. Es ist die Bewunderung dieses schönen Klangs.

Ein großer Dank geht an Frau Gralla und Herrn Pauser, die uns zu dem Chor gemacht haben, der wir heute sind. In nur wenigen Monaten lernten sie uns, ein großes Repertoire an musikalischen Meisterwerken zu singen. Auch wenn Auftritte Aufregung bedeuten, liefern sie als Gegenleistung Gänsehaut und ein nahezu berauschendes Gefühl. Das muss man einfach mitgemacht haben.

Tamino Weigl

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. Mai 2022 18:40

Kleine Honigbiene

Ein Unterrichtsprojekt der besonderen Art ist nun zu einem Ende gekommen und das fertige Endprodukt kann

hier

betrachtet werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. März 2022 17:18

Training läuft

Etwa 20 Schüler wollen die Tour Rostock -Werdau "erfahren", das Training zur Vorbereitung auf die rund 650 km lange Strecke vom Ostseestrand nach Hause läuft gut. Hier bei einer kurzen Pause an der Göltzschtalbrücke.

 Retro: Die letzten Touren

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 20. Mai 2022 06:36

La Réunion - ein Schüleraustausch 2022

 

 

Sainte Marie (la Réunion), den 13.03.2022

Wie fühle ich mich nach zwei Monaten Aufenthalt? Was hat sich inzwischen geändert?

Es sind bereits 2 Monate vergangen. Die Zeit verging für mich wie im Flug. Mein Stand heute ist, dass ich sehr traurig bin, wenn ich daran denke, dass ich in einem Monat wieder gehe und alle meine neu gefundenen Freunde höchstwahrscheinlich nie wieder sehen werde. Ich will, um ehrlich zu sein, gar nicht mehr gehen. Hier fühlt sich alles wie mein normales Alltagsleben an. 

Mir persönlich, fällt es leichter als erwartet, was das Heimweh angeht. Natürlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde in Deutschland, doch nicht so sehr, dass ich abends im Bett weine und zurück will. Ich denke ab und zu daran, dass es jetzt in dem Moment auch mal schöner wäre wieder zu Hause zu sein. Ich denke jedoch, dass das ganz normal ist.

Ich habe jedoch so viel von diesem Austausch bereits gewonnen: neue sehr enge Freunde, sowohl in Deutschland (also die anderen deutschen Austauschschüler*innen), als auch auf La Réunion, Erfahrungen gesammelt, mein Französisch um einiges verbessert und ich bin selbstständiger und offener geworden.

Mir gefällt es hier so gut, dass ich bereits meinen nächsten Austausch für das kommende Schuljahr plane. Ich würde gerne wieder einen Austausch auf La Réunion machen und alle Leute wiedersehen, jedoch würde ich auch super gerne Neues sehen, eine neue Sprache ausprobieren und in ein anderes Land gehen. Derzeit schwanke ich zwischen Lateinamerika (Spanisch), Australien oder Singapur (Englisch).

Also, ich lege es jedem ans Herz einen Auslandsaufenthalt oder einen Schüleraustausch zu machen, wenn man die Chance/Möglichkeit dazu hat. Ich bin mir sicher, dass man es nicht bereuen wird.

 

Liebe Grüße

Nhi 

 

Sainte Marie (la Réunion), den 12.02.2022

Mein Alltag: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu meinem gewöhnlichen Alltag 

Im grundlegenden ähneln sich die Wochentage immer, dennoch ist jeder einzelne Tag erlebnisreich für mich, weil ich auch merke, wie sich von Tag zu Tag mein Französisch verbessert. Mittlerweile verstehe ich fast alles und kann mich auch relativ flüssig unterhalten und das schon nach 3 Wochen. Mir fällt es auf La Réunion besonders einfach, mich zu öffnen, da die Menschen hier wirklich sehr freundlich und verständnisvoll sind. Ich glaube, sie haben so viel Verständnis, weil es hier wirklich viele Touristen, bzw. Austauschschüler aus Spanien/Deutschland/China gibt. Wenn ich beispielsweise mit meiner Austauschpartnerin unterwegs bin, merke ich, wie die Menschen super nett sind und dann auch langsamer mit mir reden, damit ich es auch verstehe. 

Nun zu meinem Tagesablauf, jedoch etwas weiter im Detail. Dieser Ablauf variiert natürlich je nach dem, in welche Familie ihr kommt oder wo ihr wohnt, aber ich denke, dass es sich trotzdem sehr ähnelt.  

An den Schultagen verlassen wir meist 6:40Uhr das Haus, weil wir zur Schule gefahren werden und mit dem Auto braucht man circa 15-20min, denn wir wohnen in Sainte-Marie und die Schule ist in der „Hauptstadt“ Saint-Denis. Erwähnenswert ist es vielleicht auch, dass ich hier in die „classe de seconde“ gehe. Das wäre in Deutschland die 10. Klasse, obwohl ich zu Hause die 9.Klasse besuche. Doch das ist üblich, soweit ich weiß, dass man mit seinem Austauschschüler bzw. seiner Austauschschülerin in einer Klassenstufe höher am Unterricht teilnimmt. Weiter im Tagesablauf: Die erste Stunde beginnt immer 7:30Uhr. Bis wann wir Schule haben, ist immer unterschiedlich, denn am Montag haben wir z.B. bis 17:30 Schule und am Mittwoch nur bis 12:30. Dann gibt es auch noch viele Tage, an denen wir eine oder auch mehrere Freistunden haben. Für mich hörte sich das anfangs echt anstrengend an, aber für mich ist es hier um einiges entspannter als Schule in Deutschland, denn ich schreibe keine Arbeiten mit (aber ich dürfte, wenn ich wöllte). Zudem kommen noch immer die Freistunden, wegen dem Deutschunterricht hinzu und das sind echt viele, denn davon haben sie 6Std. pro Woche. Wie bereits in meiner letzten „Post“ erwähnt, verbringe ich die Deutsch-Freistunden mit den anderen deutschen Austauschschüler*innen. Wir entdecken La Réunion etwas besser, gehen essen und gehen ans Meer. Wenn meine Austauschpartnerin auch Freistunden hat, verbringen wir die Zeit entweder an der Schule mit den anderen Schülern oder wir gehen in den 10 Min. entfernten Skatepark. Seitdem ich auf La Réunion bin, habe ich wieder angefangen zu skaten und übe auch mehr an Tricks. Das macht echt richtig Spaß, weil hier fast alle skaten. Was es immer gibt, ist eine große Mittagspause von einer Stunde. In dieser Zeit essen wir immer zusammen. Entweder man isst in der Kantine oder man bestellt sich etwas an den Ständen vor der Schule. Letzteres machen wir meistens, denn das Essen in der Kantine istl nicht besonders lecker. In dieser kurzen Zeit sind mir die Menschen schon sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur die deutschen Austauschschüler*innen, auch viele französische Schüler*innen sind schon sehr gute Freund*innen geworden. 

Nach der Schule fahren wir mit dem Bus nach Hause oder wir werden abgeholt. Dann habe ich zu Hause auch viel Zeit für mich oder ich verbringe Zeit mit meiner Austauschpartnerin. Bei uns gibt es dann immer so 19-20Uhr Abendessen. Das unterscheidet sich doch sehr von dem, was ich von zu Hause gewohnt bin. Denn hier beginnt das Essen mit „un apéritif/ un apéro oder "une entrée", also einer Vorspeise. Danach gibt es dann die Hauptspeise. Diese ist immer sehr verschieden in meiner Gastfamilie, aber soweit ich weiß, ist es auf La Réunion sehr üblich verschiedene Reisgerichte "un cari" zu essen. Auf den Hauptgang folgt eine kleine Nachspeise, „un déssert“. Bei uns ist das an manchen Tagen etwas Aufwendigeres, aber an den meisten Tagen gibt es Joghurt, Früchte oder Pudding. 

Am Abend sitzen wir dann noch alle gemeinsam im Wohnzimmer, unterhalten uns und manchmal machen wir auch alle gemeinsam Musik (spielen Gitarre, Mundharmonika, Querflöte,…). Ich glaube auch, dass ich, wenn ich bei der Familie bin, viel mehr lerne (sprachlich) als in der Schule. Durch die Familie durfte ich auch schon die kreolische Kultur näher kennenlernen. Ich wusste nicht, dass es eine eigene Sprache gibt und man diese jedoch nicht wirklich schreiben kann, sondern jeder schreibt so wie man es hört. Die Musik hat die Familie mir auch vorgespielt oder auch das Essen gezeigt. Es wird einem also definitiv nicht langweilig. 

 

Schöne Ferien in Sachsen und Grüße aus La Réunion, Nhi :) 


Sainte Marie (la Réunion), den 21.01.2022

 

Meine ersten Eindrücke: Familie, Schule, Klima,… auf La Réunion

Mittlerweile bin ich seit circa 2 Wochen für einen Schüleraustausch auf LA RÉUNION und mir gefällt es  super gut. Ich hatte eine Woche Ferienzeit, um mich ein wenig besser einzuleben. Nach einigen Tagen habe ich mich richtig wohl gefühlt, weil meine Gastfamilie mich sehr freundlich und mit offenen Armen empfangen hat. Am letzten Montag hatte ich dann meinen ersten Schultag auf der Insel. Ich war zuerst ein wenig geschockt, weil es unglaublich viele Schüler*innen gab. Das liegt jedoch daran, dass es einen großen Schulcampus gibt und dieser zu mehreren Schulen gehört. Nach einer Woche in der Schule bin ich megafroh mich für diesen Austausch entschieden zu haben und kann es jedem empfehlen, der an neuen Erfahrungen und neuen Bekanntschaften interessiert ist. Denn seitdem ich hier bin, habe ich schon sehr viele neue Menschen getroffen und neue Freundschaften geschlossen. An der Schule, auf die ich gehe, gibt es auch noch viele andere deutsche Austauschschüler*innen (in meiner Klassenstufe insgesamt 8). Mit ihnen verbringe ich die Zeit in den Freistunden, weil wenn unsere Austauschpartner*innen Deutschunterricht haben, haben wir Freistunden. In dieser Zeit verlassen wir die Schule, gehen ans Meer und unterhalten uns. Das ist möglich, weil das Meer nicht weit weg von der Schule ist (5 min zu Fuß).Was anfangs ein eher negativer Punkt war, sind die Moustiques/Mücken. Denn davon gibt’s hier genug & sie stechen auch gern mal zu, aber mit der Zeit gewöhne ich mich daran und auch an das Klima hier bin ich mittlerweile komplett gewöhnt. In den ersten Tagen war das Klima echt anstrengend und hat mich immer müde gemacht, weil es sehr heiß und feucht ist. Das ist zum einen anstrengend, aber auch super schön. Von der Natur auf La Réunion konnte ich erst ein wenig sehen. Doch ich bin bereits begeistert von den Bergen und dem Meer vor der Haustür, den Wasserfällen und exotischen Pflanzen. Ich bin wirklich glücklich hier zu sein Lächelnd. Liebe Grüße Nhi (Klasse 9/3)

 


Werdau, den 21.01.2022

 

La Réunion – ein deutsch-französischer Schüleraustausch 2022

"Wie man mit viel Wille, dem nötigen Mut und Unterstützung seine Träume realisieren kann !"

 

Seit dieser Woche befindet sich die Schülerin Nhi Nuguyen (Klasse 9/3) auf der Südhalbkugel im französischen Übersee-Département la Réunion.

Nachdem es in den Jahren vor Corona an unserem Gymnasium regelmäßig einen Gruppenaustausch mit einer Schule auf la Réunion oder alternativ eine Sprachreise nach Paris/Toulouse gegeben hat, sind leider solche Sprachreisen seit 2020 nicht möglich und ein Ende dieser Situation nicht in Sicht.

Nicht zuletzt wegen der zum Winterfest oder im Französischunterricht geteilten Erfahrungsberichte und der tollen Bilder wählten viele Schülerinnen und Schüler Französisch als zweite Fremdsprache. Mit der Vorbereitung aus dem Sprachunterricht, der eigenen notwendigen Neugier und der Unterstützung seitens der Familie wollte nicht wenige Schülerinnen und Schüler diese Form des kulturellen und vorallem sprachlichen Austausches erleben. So auch Nhi, die im vierten Schuljahr die französische Sprache mit Freude und viel Erfolg an unserem Gymnasium lernt.

Als zum Schuljahresbeginn 2021/22 keine Änderung der aktuellen Corona Beschränkungen absehbar wurden, suchte Nhi nach anderen Möglichkeiten, ihren Traum vom deutsch-französischen Schüleraustausch zu realisieren. Von unserem Französischkollegium wurde sie dabei auf das sehr beliebte Brigitte-Sauzay-Programm hingewiesen, was sich in Sachsen an frankophile Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9/10 richtet. Für den Zeitraum von insgesamt ca. 6 Monaten besuchen sich die Austauschpartner(innen) gegenseitig in ihrem Heimatland und nehmen dort am Schullalltag, aber auch am Familienleben teil. Nach dem Ausfüllen aller Anträge und dem Einhalten der geforderten Aufenthaltsdauer im Ausland (in der Regel 3 Monate, davon mindestens 6 Schulwochen) fördert das Deutsch-Französische-Jugendwerk anteilig die dabei entstehenden Reisekosten unabhängig von Reiseziel und Transportmittel.

Nachdem sich Nhi über eine Annonce auf der Homepage des DFJ eine Austauschschülerin gesucht hatte, nutzte sie die letzten Wochen und Monate schon, sich mit ihrer Austauschschülerin und deren Familie per Mail, Whatsapp und Telefonat bekannt zu machen. Schnell sympathisierten die beiden Mädchen und nahmen sich die eigentlich normale Nervosität vor Reisebeginn. Außerdem wurden die Schuljahreskalender mit den verschiedenen Ferienzeiten und die beiderseiteigen Wünsche zur Reisezeit besprochen. Das Ergebnis ist der derzeitige Aufenthalt von Nhi von Mitte Januar bis Mitte April auf la Réunion und der unmittelbare Gegenbesuch ihrer französischen Austauschpartnerin von Mitte April bis Mitte Juli bei uns in Sachsen.

Nun wünschen wir Nhi erst einmal viele positive Erfahrungen und Erlebnisse bei ihrem Aufenthalt im Indischen Ozean. Nach abwechslungsreicher Anreise mit Wochenendaufenthalt via Paris, dem fast 12stündigen Flug Richtung Südhalbkugel und einer Woche Eingewöhnung in den Familienalltag (da noch Schulferien), beginnt am Montag, dem 24.01.2022 der sicherlich etwas unterschiedliche Schulalltag im Gymnasium von Sainte Marie im Norden der Insel. In den nächsten Wochen wird Nhi uns mit einigen Wortmeldungen an ihren Eindrücken und Erlebnissen teilhaben lassen und vielleicht so auch noch andere Schülerinnen und Schüler an unserem Gymnasium für ein derartiges Abenteuer begeistern.

Wer mehr über Möglichkeiten eines deutsch-französischen Schüleraustausches wissen, aber auch Grüße bzw. Fragen an Nhi loswerden möchte, kontaktiert gern unser Französischlehrerkollegium.

Merci beaucoup et bon courage Nhi! Nous sommes fiers de toi!

Ulf Seidel

Klassenlehrer Kl. 9/3

Französisch-/Sportlehrer

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. März 2022 10:57

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