Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
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Deutsch

 

„Untermenschen“

 

Der neunte Jahrgang unseres Gymnasiums hatte im September das Glück, ein mobiles Theaterstück zu sehen, welches vom Tournee-Theater „Scheselong“ aus Berlin für uns aufgeführt wurde. Zwei der Klassen konnten danach noch an einem Workshop mit den Schauspielern teilnehmen.

 

Es ging in diesem Stück um Rassismus. Etwas genauer: Mussa, ein türkischer junger Mann arbeitete in einer Bar in einem Touristenzentrum, wo er einen Deutschen, Andreas, kennenlernte. Die beiden sehr unterschiedlichen Jugendlichen verstanden sich sehr gut, doch als der junge Türke dann gezwungen war, nach Deutschland zu fliehen, wurde ihm auf schmerzliche Art klar, dass sein deutscher Freund ein Neonazi ist. Eigentlich hat er ja nichts gegen Ausländer...  ABER: diese klauen uns ja die Arbeitsplätze, vergewaltigen unsere Frauen und nehmen uns dann noch die Wohnungen weg... So sieht es jedenfalls der Deutsche, der am Ende des Stückes einen Molotowcocktail in genau die Registrierungseinrichtung von Asylbewerbern wirft, in welchem sein „Urlaubsbekannter“ untergebracht ist, woraufhin er  fast zehn Jahre ins Gefängnis kommt.

 

Dass das  Stück auf einer realen Begebenheit basiert, hat viele von uns nachdenklich gemacht und es wäre schön gewesen, wenn in den Workshops darüber intensiver gesprochen worden wäre.

Ich empfinde das Thema in unserer Zeit sehr wichtig und denke, dass es uns alle etwas angeht und jede Schule solche Stücke in den Unterricht einbeziehen sollte. An der Stelle  ein großes Dankeschön an Frau Frühauf.

 

Greta Martin, Klasse 9/3

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Oktober 2019 10:54

Liebe Schüler der Klassenstufe 6

Am 6. Dezember fand der traditionelle Vorlesewettbewerb an unserer Schule statt. Die besten Leser zeigten ihr Können und Einfühlungsvermögen bei sorgfältig ausgewählten Episoden der verschiedensten Bereiche der Jugendliteratur. Eine große Herausforderung stellte auch der unvorbereitete Text im zweiten Durchgang dar. Alle Teilnehmer gaben ihr Bestes und ließen durch Interesse und Motivation den Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Die diesjährige Siegerin im Vorlesewettbewerb ist

Clara Kießling (Klasse 6/2)

Herzliche Glückwünsche und einfach weiter so !!!

Eure Deutschlehrerinnen V. Müller und J. Großmann

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. Juli 2019 07:48

"Wir dürfen nicht vergessen, dass der Holocaust nicht bedeutet: 6 Millionen.
Es bedeutet: ein Mensch, und noch ein Mensch, und noch ein Mensch..."
Eines dieser Schicksale wurde im Werdauer Gymnasium den Schülerinnen und Schülern lebendig.
Solly ist 13 jahre alt, als die deutschen Truppen im Sommer 1941 in seine Heimatstadt Kaunas (Litauen) einfallen. Von einem Tag auf den anderen ist die Kindheit des jüdischen Jungen zu Ende. Er überlebt Ghetto und Konzentrationslager und erfährt am eigenen Leib, an Freunden und Verwandten, was Nationalsozialisten unter „Vernichtung durch Arbeit“ verstehen.
Begleitet von Wolfgang Lackerschmid auf dem Vibraphon zieht Thomas Darchinger, bekannter Schauspieler und Adolf-Grimme-Preisträger, die Zuhörer förmlich in die Geschichte hinein.
Fritz Raschke (Klasse 11) formuliert seinen Eindruck so: „Ich würde gern viel darüber schreiben, wie absolut mitreißend und intensiv die Lesung war, aber mir fehlen einfach die Worte und bin mir sicher, dass Worte allein dieser Veranstaltung nicht gerecht werden."
Und tatsächlich: Wir sind fassungslos ob der Grausamkeit, des Sadismus der Lageraufseher und der Selbstverständlichkeit, mit der den Menschen im KZ ihre Menschlichkeit genommen wird. Wir verzweifeln mit Solly daran, wie allein ein Mensch in diesem systematischen Irrsinn ist. Und wir wollen nicht begreifen, dass dies Menschen ihren Mitmenschen antun und von einem System dabei unterstützt werden – wohl wissend, dass Menschenverachtung eine Basis von „Diktatur“ ist.
Dort holt Thomas Darchinger nach der Lesung die Zuhörer ab: Engagiert euch! Nehmt die Werte unserer Demokratie als Chance ernst und tretet für deren Erhalt ein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. Juli 2019 07:27

Zur diesjährigen Buchmesse stellte Christoph Hein neben seinem neuen Roman auch ein neues Kinderbuch vor. Grund genug, dass die Klasse 5/1 im Deutschunterricht in "Alles, was du brachst. Die 20 wichtigsten Dinge im Leben" hineinschnupperte. Was braucht man im Leben wirklich? Worauf kann man verzichten? Was muss man unbedingt erlebt, gefühlt haben?

Einen Freund braucht man, eine Mama, eine Katze, Geburtstage, Schmerz und Tränen, das Gefühl, verliebt zu sein, Geschichten, Geschwister, Entdeckungen und Erfindungen...

Was ist für dich das wichtigste Kapitel des Buches? Es gab reichlich Diskussionsbedarf. Und es entstanden Briefe, die wir natürlich gleich an den Suhrkamp-Verlag schickten.

So schrieb Leocadia:

Lieber Christoph Hein,

ich habe einen Teil Ihres neuen Kinderbuchs gelesen. Den Teil über die Entdeckungen und Erfindungen. Es gibt mir sehr zu denken. Ich bin ebenfalls dafür, die Welt durch eine Erfindung zu retten. Sicher bin ich mir nicht, ob ich das schaffe. Doch irgendeiner muss es tun. Aber ich glaube, ich muss moch etwas warten, denn ich bin erst 11. Doch es gab in diesem Jahr schon mehrere Demos gegen den Klimawandel.

Liebe Grüße
Ihre Leocadia aus der 5/1

Und die Antwort des Schriftstellers kam sofort:

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. April 2019 17:28

Willkommen im Fachbereich Deutsch unserer neuen Schulhomepage!


Wir möchten für Sie hier über aktuelle Unterrichtsinhalte informieren, Empfehlungen für neue Literatur geben, Events des Fachbereiches DEUTSCH bekannt machen, Wettbewerbsergebnisse unserer Schüler präsentieren und so die Begeisterung an unserem deutschen Sprachgut pflegen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. November 2013 13:32

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