Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
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Die Klasse 9/1 bei Regisseur und Schauspieler im Alten Gasometer

"Als Paul über das Meer kam"

Der Regisseur fasste Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Korruptheit und Unmenschlichkeit in einem Film zusammen. Es ist traurig, wie es auf unserer Erde zugeht, aber eine sehr große Leistung von Jakob Preuss, dies in einen Film zu bringen. (Lennart)

Am Dienstag, den  2. Oktober  2018, haben wir uns in  Zwickauer  den Film „Als  Paul über  das Meer kam“ angeschaut. Im alten Gasometer haben wir eine Achterbahnfahrt der Gefühle  erlebt, dank des Regisseur Jakob Preuss und seinem neuen Freund Paul. Der Film war eine  interessante Dokumentation über die Gefahren und Erfahrungen einer illegalen Auswanderung von Afrika nach Europa. Paul erlebte in den 5 Jahren seiner spannenden Flucht viele Höhen und Tiefen und viele körperliche, aber auch seelische  Verletzungen. Er erzählte nach und nach viele dramatische und emotionale Erlebnisse aus seiner Kindheit, Jugend und seiner Reise nach Algerien. Die Grenze zwischen Europa und Afrika besteht aus einem großen und langen  Zaun. Dieser Zaun war sowohl sein schlimmster Albtraum, als auch seine größte Hoffnung, um seinen Traum zu erfüllen, sich eines Tages in Europa ein besseres Leben aufzubauen.
Der Regisseur Jakob Preuss machte sich auf den Weg an die Grenze zwischen Afrika und Europa. Dort wollte er eine Dokumentation über Flüchtlinge  aus Afrika drehen. Dabei lernte er Paul kennen, dieser führte ihn zu seinem derzeitigen Zuhause. Am diesem Tag begann ihre Freundschaft, die bis heute noch besteht. Jakob begleitete ihn bei seiner Reise, welche  bis nach Deutschland  führte. Wie Paul nach Deutschland gekommen ist, ist wirklich atemberaubend und bietet eine andere Sichtweise auf die Flüchtlingskrise.
Heute hat Paul einen Job als Altenpfleger. Auf die Bestätigung seines Asylantrags wartet er aber  immer noch.

(Cora,Saskia,Kim und Justus)

Es war spannend, die Reise gefilmt zu sehen, die Eindrücke auf uns wirken zu lassen und dann noch den Schauspieler live zu sehen. (Julia)

Ich konnte mir nie vorstellen, wie so eine Flucht ist und was alles passieren kann. Er war aber auch gut, dass man sehen konnte, was nach so einer Flucht für ein Leben auf einen wartet. (Valentin)

Es war extrem berührend und aufwühlend, als man am Ende des Films dachte, dass Paul nun sicher sei und dann erfuhr, dass sein Asylantrag abgelehnt war. Und das trotz seines Jobs. (Alexa)

In dem Film wurde sehr gut gezeigt, wie solch eine Flucht wirklich abläuft und dass das alles nicht so einfach ist, wie manche denken. Vor allem hat es mir zu denken gegeben, dass so ein Asylantrag so lange dauert. (Annika)

Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. Oktober 2018 11:47

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