Klassenfahrt nach Sayda / Erzgebirge

Klasse 5/2 und Frau Zenner auf Wanderschaft  =)

Endlich! Unsere lang ersehnte Jugendherbergsfahrt stand auf dem Terminkalender. Nun ging es endlich los - nach Sayda im Erzgebirge, zur Jugendherberge im Mortelgrund. Doch zunächst machte unser Bus Station in Drebach, erster Stopp in der Milchstraße. Kein Scherz, denn hier befindet sich das Planetarium. Zahlreiche außerirdische Fünftklässler fanden sich unter der Kuppel ein, um eine interessante Reise ins Weltall und zu den Sternen anzutreten. Planeten? Sternzeichen? Kein Problem für die Schüler der Klasse 5/2.

In der Jugendherberge angekommen ging es dann auch schon auf zur ersten Wanderung. Diese führte uns durch den Wald zum Heimatmuseum, das sich im ältesten Haus von Sayda befindet. Was es hier alles zu bestaunen gab: Kreidetafeln, alte Küchengeräte, eine Schusterwerkstatt - und das nicht hinter Glasvitrinen sondern zum Anfassen und Ausprobieren. Toll. Der Abend endete mit einer Kegelpartie. Alle Neune fielen zwar nicht der Kegelkugel zum Opfer, aber jeder Punkt wurde bejubelt.

Am Tag 2 machten wir uns auf nach Seiffen, dem berühmten Schnitzer- und Spielzeugdorf. Zunächst erkundeten wir im dortigen Freilichtmuseum, wie beschwerlich das Leben vor über hundert oder zweihundert Jahren gewesen sein muss. Unvorstellbar, wie das Leben ohne Strom, Supermärkte und Freizeit funktioniert haben musste. Besonders interessant war es, dem Reifendreher bei seiner Arbeit zuzusehen. Die gedrechselten Holztiere bestaunten wir auch später noch im Spielzeugmuseum in der Ortsmitte. Dennoch, der unangefochtene Höhepunkt war die Sommerrodelbahn. Zu zweit oder allein sausten alle mehrmals die Bahn hinunter und hatten herrlichen Spaß. Sowas ist natürlich nur noch durch eine Disko zu toppen. Die fand abends statt und die Klassen 5/1 und 5/2 haben den Saal wahrlich gerockt und zwar von der ersten bis zur letzten Minute. Der DJ war schwer beeindruckt von soviel Energie.

Auf unserem Weg zurück nach Hause wartete eine letzte, sehr beeindruckende Sehenswürdigkeit auf uns: das Bergwerk in Pobershau. Glück auf! Mit entsprechender Schutzkleidung "fuhren" wir in den Berg ein und es verschlug uns die Sprache, wie die Bergleute im Mittelalter hier gearbeitet hatten. Kaum Licht, kalt und nass und ein Vorankommen von ca 3 cm am Tag bei harter Arbeit mit Eisen und Schlägel, ohne jede Maschine. Da ist uns dann doch der tägliche Schulbesuch lieber. So ging eine erlebnisreiche und aufregende Klassenfahrt zu Ende. Danke an Frau Grossmann und Frau Zenner sowie Herr und Frau Gralla.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. Juli 2019 08:20