Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
Profile: künstlerisch und naturwissenschaftlich

Klassenstufe 10

Abschlussfahrt nach Prag

Die Klasse 10/2 hatte sich für ihre Abschlussfahrt als Ziel die tschechische Hauptstadt Prag auserwählt und möchte im Folgenden von den Erlebnissen dieser Reise berichten.

 

Anreise                                   Dominik

Die Anreise war sehr angenehm, da wir einerseits nicht so viele waren und trotzdem einen großen Bus bekommen hatten. Dadurch konnte sich jeder einen Platz aussuchen und das Einladen der Koffer wurde auch vereinfacht und es ging schnell. Die Fahrt war auch sehr angenehm, da im Bus eine gute Stimmung herrschte. Es war interessant, wie sich das Landschaftsbild nach der Grenze verändert hatte. Man konnte sehen, wie sich die Straßenschilder änderten und an der Seite waren große Werbeschilder zu sehen. Wir sind von Werdau nach Prag 4 Stunden gefahren, allerdings wurde diese Zeit mit gut gelegten Pausen und Kartenspielen im Bus verkürzt. Wir sind um 8 Uhr los gefahren und um 12 Uhr sind wir in Prag angekommen. Das war eine gute Zeit da man etwas länger schlafen konnte und man den ganzen Tag in Prag übrig hatte. Insgesamt war es eine angenehme Hinreise die sich sehr kurzweilig angefühlt hatte.

Unterbringung                         Eric 

Unsere Unterkunft namens „Central Spot Prague Apartments“ war sehr zentral in der Prager Altstadt nahe des Wenzelsplatzes gelegen. Nicht weit von unserer Unterbringung befand sich auch eine Metro-Station, durch welche wir schnell von A nach B gelangen konnten. Unsere Apartments mit zwei separaten Schlafräumen sowie Küche und Bad boten uns Platz für bis zu 8 Personen. Neben einigen sehr gut ausgestatteten Zimmern gab es jedoch auch wenige Apartments mit minimalistischer Küchenausstattung, Schäden an Tür und Wand sowie etwas Schimmel im Bad. Aber für unseren Aufenthalt von 4 Tagen waren unsere Zimmer mehr als ausreichend.

Stadtführung                           Luca 

Der erste Programpunkt in Prag war die Stadtführung. Dabei haben wir die Stadt unsicher gemacht und selbstverständlich unser Wissen über die Geschichte und Bauwerke der Stadt erweitert. Highlights waren die Kirche Maria von Schnee, der größte Bücherturm der Welt – ja man kann auch sinnvolle Dinge mit Büchern machen -, die Astronomische Uhr aus dem 14. Jhd. und natürlich auch die Karlsbrücke in Verbindung mit bestem Wetter. Ergänzend betonte Hr. Bender, dass die Stadtführung hübsch war.

 

 

Verpflegung                            Anna 

Die Verpflegung war sowohl in unseren Apartments als auch in der restlichen Zeit sehr gut. Im Laufe unseres Anreisetages haben wir das Frühstück bestehend aus Brötchen, zwei verschiedene Wurstarten, Schmierkäse, Nutella und Marmelade für den nächsten Tag in den Kühlschrank gelegt bekommen. Auch Milch und Saft waren dabei. Es zog sich durch die kompletten 4 Tage, dass wir nachmittags ins Apartment kamen und der Kühlschrank neu aufgefüllt war. Das Frühstücksangebot wechselte jeden Tag. Am nächsten Tag wurde uns Müsli, Joghurt und Brot gebracht und am Tag darauf war es Frischkäse, neue Wurst und Schokohörnchen. Auch die zwei Abendessen, die im Preis enthalten waren, waren lecker. Am ersten Abend sind wir in ein Restaurant gegangen, in welchem wir ein Drei-Gänge-Menu vorgesetzt bekommen haben. Am zweiten Abend hatten wir ein All-you-can-eat-Buffet auf einem Schiff, während wir über die Moldau fuhren. Am letzten Abend hat sich jeder selbst verpflegt. Die meisten haben gekocht, aber manche haben sich auch irgendwo etwas geholt. Falls jemand zwischen den enthaltenen Mahlzeiten Hunger bekommen hat, konnte er selbstverständlich an jeder Ecke in Prag etwas kaufen.

Escape Games                        Helene 

Am Mittwoch, dem zweiten Tag der Klassenfahrt, versuchten wir, aus einem Escape Room zu entkommen. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten wir uns auf dem Weg zu dem sogenannten „Mind Maze“ und haben diesen nach 10 Minuten zu Fuß erreicht. Er befand sich in dem Keller eines Einfamilienhauses, wodurch das Gefühl, dass man nicht entkommen kann, bestärkt wurde und das Adrenalin schon nach ein paar Minuten stieg. Als erstes wurden wir in kleinen Gruppen bestehend aus 3-5 Personen in die einzelnen Räume geführt, welche alle unterschiedliche Namen und damit verbundene Themen hatten, z. B. Enigma und Alchemistenkammer. Die Hauptaufgabe war, einen Schlüssel zu finden, welcher die Tür des Raums öffnet, in welchem wir eingeschlossen waren, denn bis auf einen Knopf für Notfälle gab es keine Möglichkeit, den Escape Room zu verlassen.

Wir mussten innerhalb von einer Stunde Rätsel lösen, Zahlencodes knacken und Schlüssel finden, welche Truhen für mehr Tipps öffneten. Falls man gar nicht weiterkam, konnte man über ein Walkie-Talkie mit einer Mitarbeiterin kommunizieren, welche uns Tipps gab - auf Englisch natürlich. Der gesamte Escape Room war mit Kameras ausgestattet und die Mitarbeiter konnten jeden unserer Schritte überwachen. Alles in allem war es ein gelungenes Rätsel und ein für viele ein Highlight der Klassenfahrt.

Technisches Museum              Niclas 

Am Mittwochnachmittag kamen wir vor dem großen Gebäude des Technischen Museums an. Im großen Eingangsbereich konnte man schon einige interessante Dinge entdecken. Es gab Ausstellungen über Fahrräder und die Entwicklungen von Kameras. In der großen Halle des Gebäudes befanden sich ältere Automodelle der Marke Bugatti und andere. Neben vielen Auto(-modellen) befanden sich dort auch Motorräder, Dampflokomotiven und Flugzeuge. Das Museum bot viele interessante Bereiche, mit denen man sich Eindrücke und Impressionen der längst veralteten Fahrzeuge vermitteln konnte. Alles in allem war es ein gelungener, interessanter Besuch im Technischen Museum Prag.

Moldauschifffahrt                   Anica

Am Nachmittag des zweiten Tags der Klassenfahrt haben wir uns nach einem langen Tag in der Stadt abends um acht an der Anlegestelle an der Moldau getroffen. Von außen machte das Boot einen schlichten Eindruck, aber es war sehr schön eingerichtet. Das Buffet war schon angerichtet und wir konnten es kaum erwarten, uns auf es zu stürzen. Dann war es endlich soweit und jeder hat sich erstmal eine große Portion mit dem verschiedensten Essen geholt. Es gab Nudeln, Fleisch, Fisch, Obst, Salat, Dessert und vieles mehr. Der Ausblick von Prag bei Nacht und der Moldau war echt toll. Die Brücken und die Gebäude waren sehr schön und bunt beleuchtet. Später sind wir auch auf das Deck des Bootes gegangen und haben die Aussicht genossen, doch leider war es dort recht windig und dementsprechend kalt. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir dann wieder im Abfahrtshafen angekommen und zurück zur Unterkunft gelaufen. Alles in allem war es ein sehr schöner, leckerer und lustiger Abend.

Sowjetbunker                         Lara 

Am Donnerstagvormittag machten wir uns mit Hilfe der Prager U-Bahn auf den Weg zum Sowjetbunker. Nachdem unser Bunkerführer Ivan uns kurze Instruktionen gab, machten wir uns auf den kurzen Spaziergang zum Bunker. 

Nach Betreten des Bunkers mussten wir genau 84 Treppen bis tief unter die Erde hinunter steigen. Unser Guide verkleidete sich in dem Bunker als sowjetischer politischer Kommissar und brachte uns so in die richtige Stimmung für einen Atomschutzbunker.  

Er war eindeutig unser bester Reiseführer, da er die geschichtlichen Daten und Witze auf eine trockene und zugleich ironische Art rüber brachte. Sein russischer Akzent machte die Sache zwar hier und da schwer verständlich, jedoch durchgehend sehr authentisch.

Am Anfang der Tour erzählte er uns ein paar geschichtliche Daten rund um die sowjetische Historie. Anschauliche Darstellungen von Atommasken und Uniformen, wie auch original ausgestattete Räume machten den Bunker für alle interessant. Am Ende der Tour machten wir noch ein kurzes Fotoshooting in originalen Uniformen, Helmen und natürlichen mit einer echten AK-47.  Auf dem Rückweg trauten wir uns sogar den großen roten Knopf mit der Aufschrift „NICHT DRÜCKEN“ zu betätigen. Glücklicherweise ist nichts explodiert. 

Auf dieser Tour verlor niemand sein Leben, jedoch ging uns ein lebensnotwendiger Partner, das Handy, verloren. Zum Glück konnte das Handy erfolgreich wiedergefunden werden. 

Smetana-Museum                   Sarah 

Am Donnerstag, dem dritten Tag, besuchten wir am frühen Nachmittag das Smetana-Museum. Dort erfuhren wir, von der Frau, die uns auch in der Stadt rumführte etwas über seine Familie und auch dass immernoch Verwandte von ihm leben. Zudem haben wir auch etwas über seine Stücke erfahren und zwar, dass hinter jedem eine andere und interessante Sage steckte. Daher, dass es Sitzmöglichkeiten gab, ruhten sich die meisten eher aus, dösten vor sich hin oder redeten mit den Lehrern.  Andere haben sich noch etwas angeschaut, wie zum Beispiel sein Klavier oder verschiedene Geschichten zu ihm gelesen und nach einer Stunde war dann die Führung vorbei.

Heimreise                            Dominik    

Die Fahrt von Prag nach Werdau begann nach kleinen Problemen beim Auschecken kurz nach 9 Uhr. Wir mussten nur ein paar Meter bis zum Bus zu Fuß  zurücklegen. Der Bus war genauso wie bei der Hinfahrt sauber und es herrschte eine entspannte Atmosphäre. Einige spielten Poker, andere unterhielten sich während der Fahrt und wieder andere nutzten sie um den verpassten Schlaf nachzuholen. Nach einer Pause wurden fast 3 Schüler vergessen, dies wurde aber rechtzeitig bemerkt. 12:30 Uhr kamen wir in Werdau an. 

 

Fazit                                       Arbi 

Alles im allem war es eine gelungene Reise, die sehr zu empfehlen ist. Es konnten viele Eindrücke gesammelt werden, sowohl positive Eindrücke wie die Sehenswürdigkeiten von Prag als auch negative Eindrücke wie teilweise die Unterbringung.  Aktivitäten, die den Schülern besonders gefallen haben, waren die Escape-Room-Challenge und der Rundgang im sowjetischen Atomschutz-Bunker.

(Bilder: Luca)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. Juli 2019 08:22

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